Durch das tragische Grubenunglück vom
24.10.1963 wurde der Ort Lengede weit über die Grenzen des Landes bekannt.
Heute ist der Ort eine aufstrebende
Wohngemeinde im Städtedreieck Braunschweig Salzgitter Peine.
Im Folgenden geben wir einige
Grundlageninformationen zu unserem Schulort:
Lage und Verkehrsanbindung
Größe, Teilgemeinden, Partnergemeinden
Lengede liegt an der Fuhse, im Landkreis Peine, Land Niedersachsen, Nord-Deutschland. Wenn man Lengede von der Bundeshauptstadt Berlin aus mit dem Auto erreichen will, kann man folgende Route nehmen:
Wenn man von Berlin nach Lengede mit der Bahn gelangen will, fährt man von Berlin nach Magdeburg , von dort aus entweder über Wolfsburg und Lehrte nach Lengede oder von Wolfsburg über Helmstedt und Braunschweig nach Lengede.
Lengede hat eine Größe von 60 ha, davon
300.000 m² Gewerbefläche. Auf dem Gemeindegebiet gibt es viele Teiche.
Lengede setzt sich aus fünf Teilgemeinden zusammen:
1. Lengede 5035 Einwohner
2. Broistedt 3306 Einwohner
3. Woltwiesche 2108 Einwohner
4. Klein Lafferde 1364 Einwohner
5. Barbecke 720 Einwohner
Zusammen: 12535 Einwohner
Die Teilgemeinden schlossen sich im Jahre
1972 zusammen. .
Die Partnergemeinden von Lengede sind:
Ribemont ( Frankreich, seit 1990 )
Werfen ( Österreich, seit 1979 ).
Nähere Informationen zum Ort Lengede findet
man unter: http://www.lengede.de
![]() |
Nicht immer hieß der Ort Lengede, frühere
Namen waren:
1151 Lengethe und 1213 Lengede by der Ffusen.
Lengede war ein Ort eines geistlichen
Gerichtes.
Von 1871 bis 1977 fand Eisenerz-Bergbau statt.
In mehr als 100 Jahren wurden durch den Bergbau rund 500 ha der Landwirtschaft verändert.
Dadurch wurde viel angepflanzt, z.B. Pappeln und Erlen. Der Abraum des Bergbaus wurde zu
einem Berg aufgeschüttet. Dieser Berg heißt Seilbahnberg, er ist ein Kennzeichen von
Lengede mit seinen ca. 72 m Höhe.

Auch das Wappen von Lengede weist
auf den Bergbau hin. Es ist mit durchgehendem roten Bruchsteinmauerwerk
angefüllt, das im Schildfuß von einem goldenen Wellenband durchzogen wird. In dieser
Öffnung hängt eine schwarze Grubenlampe mit silbernem Licht. Das Mauerwerk
weist auf die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Kirche hin, die Farben Rot und
Gold sollen an die fürstbischöflich-hildesheimische Landesherrschaft erinnern.
Die Grubenlampe, die noch die Form der
ursprünglichen Karbidlampe besitzt, symbolisiert den Bergbau. Das Wellenband
verweist auf die
Fuhse.
Dieses Wappen wurde am 30.04.1958 beschlossen und vom niedersächsischen Innenminister
genehmigt.
Zurück zur Projektübersicht
Anfang der Seite