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Adolf Hitler

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Adolf Hitler kam als Sohn eines österreichischen Zolloberamtoffizials in Braunau am Inn zur Welt. Seine Ausbildung an der Realschule brach er ohne Abschluß ab, darauf bewarb er sich 1907 und 1908 an der Wiener Kunstakademie, die ihn allerdings ablehnte. Um dem Kriegseinsatz im österreichischen Heer zu entgehen, siedelte er 1913 nach München über. 1914 trat er dann an der Seite des deutschen Heeres in den 1. Weltkrieg ein. Nach einer eingreifenden Gasverwundung an der Front, wurde er Ende November 1918 nach München entlassen, erlebte somit das Kriegsende nicht an der Front mit. Im Folgenden wurde er als politischer Redner von der Reichswehr eingesetzt. Auch bei der von ihm neu entdeckten "Deutschen Arbeiterpartei", einer rechtsradikalen Splittergruppe, machte er sich als Mitglied Nr. 55 als Redner unentbehrlich. 1921 wurde er schließlich zum Vorsitzenden, der nun in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei umbenannten Partei.

Seine diktatorischen Vollmacht innerhalb der Partei nutzte er zu einem Putschversuch, um die Reichsregierung in Berlin zu stürzen, dieser Versuch misslang jedoch. Hitler wurde einer Haftstrafe verurteilt, während der er seine ideologische Schrift "Mein Kampf" verfasste bzw.diktierte.

Nach seiner Entlassung gewinnt die rechtsextreme Partei immer mehr an Bedeutung, sodass sich die Partei immer mehr zu einer Massenbewegung entwickelte.

Am 30. Januar 1933 waren die konservativen Kräfte nun bereit Hitler zum Reichskanzler der neuen Reichsregierung zu ernennen. Im weiteren Verlauf gelang es Hitler und seinem Stab, zu dem unter anderem der gut organisierte Terrorapparat der SA und SS zählte, als auch die Hitler ergebenen Personengruppen, alle demokratischen Instanzen außer Kraft zu setzen. Hierzu bediente er sich den Reichstagsbrandverordnungen und dem Ermächtigungsgesetz. Die Ideologie erfuhr keine Veränderungen mehr, sie war gekennzeichnet durch "sozialdarwinistische Erkenntnisse" und einem ausgeprägtem Antisemitismus.

Hitler war es möglich nach den Wirren des 1. Weltkrieges und den Problemen, mit denen die Weimarer Republik zu kämpfen hatte, sich als politischer Erlöser und Führer aus dem Elend darzustellen. Die Machtergreifung des Jahres 1933 war der Anfang vom Ende, für Hitler stand fest, dass früher oder später ein Krieg geführt werden mußte, um seine theoretischen Vorstellungen über die Verbreitung des Ariertums in die Praxis umsetzen zu können. Diese Möglichkeiten waren ihm nur gegeben, weil er so viele Anhänger hatte, die seine Meinung uneingeschränkt vertraten und ihn somit bis in den Tod als viel umjubelten "Führer- und Integrationsfigur" darstellen.

nach obenzurück

  Foto Adolf Hitler

20. April 1889 in Braunau geboren

1913 Übersiedlung nach München

1914 Kriegseintritt; Einsatz als Meldegänger an der Front

1918 Zuwendung zur Politik

1921 Vorsitzender der NSDAP

9. November 1923 Hitlerputsch zum Sturz der Reichsregierung in Berlin;

1932 bei den Wahlen geht die NSDAP als stärkste Partei hervor

30. Januar 1933 Ernennung zum Reichskanzler durch Hindenburg

2. August 1934 Vereidigung der Reichswehr auf Adolf Hitlers

30. April 1945 zeichnet sich die Unterlegenheit Deutschlands ab; Selbstmord im "Führerbunker"

 
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