Projekt
Einführung Grundlagen Ablauf eines Festes
 
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Die Anreise der Besucher

Zwischen 300 000 und eine Million Menschen nehmen an den Feiern auf dem Bückeberg teil: sie müssen - nachdem der Festakt 1935 in die Mittagszeit verlegt worden ist - bis gegen 12 Uhr mittags den Festplatz erreicht haben. Das geschieht nach einem bis auf die Minute festgelegten Ablaufplan und bedeutet eine militärische Vorbereitung und Organisation, bei der in der Tat neben der Polizei auch Reichsarbeitsdienst, Reichswehr, SA und NSKK mitwirken.

Die Menschen reisen mit allen verfügbaren Verkehrsmitteln an, vor allem in Sonderzügen, mit fahrplanmäßigen Zügen, mit

 

Bussen, im Auto, mit dem Fahrrad, aus der näheren Umgebung zu Fuß, sogar über die Weser mit Dampfern und Paddelbooten. Zunächst werden die größeren und kleineren Gruppen auf Sammelplätze in einiger Entfernung geleitet. Lotsen führen die in Sechserreihe und Kolonne angetretenen Teilnehmer dann nach genau vorgegebenem Marschplan (vier km pro Stunde) auf den Festplatz.

Die ersten Besucher sind schon gegen 5 Uhr früh anwesend - sie und alle Folgenden können den weiteren Anmarsch als Teil der Inszenierung beobachten und die Organisationsleistung bewundern, und auch das ist natürlich beabsichtigt.

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