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| Erntedank | Bauern | Festplatz Bückeberg | Planung & Umbau | Hameln | Propaganda | ||||||||||||||||||||||||||
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Der Architekt Albert Speer hatte die Aufgabe der Gestaltung des Festplatzes auf dem Bückeberg erhalten. In seinem Entwurf trug dieser einen schlichten, bäuerlich- ländlichen Stil, auf den propagandistischen Volksfest-Charakter zugeschnitten. Auf Macht demonstrierende monumentale Bauten wie in Nürnberg wurde verzichtet. Zwei Tribünen aus Holz waren vorgesehen. Die Tribüne auf der Spitze des Berges bot Platz für bis zu 3000 Menschen und war den Ehrengästen vorbehalten. Davor stand altarähnlich ein Tisch mit Erntegaben und Hakenkreuzflagge. Die Rednertribüne war am Fuß des Berges in der Ebeneaufgestellt und von Fahnentüchern umrahmt. |
Von dort sprach
Hitler zu den auf
dem Berg stehenden Menschen. Ein 10 Meter breiter Mittelweg verband beide
Tribünen. Auf ihm schritt der Führer
durch die an den Seiten stehenden Menschenmassen und wurde deshalb auch
"Führerweg" genannt. Er war um etwa einen halben Meter
erhöht, damit das Volk ihren Führer besser sehen konnte. Der
gesamte Platz war von einem mehrfachen, ovalen Ring aus |
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Die
Verwirklichung des Entwurfs erforderte Umbaumaßnahmen am Bückeberg
selbst. Mitte August 1933 begannen 1800 Männer des Reichsarbeitsdienstes
den Berg zu glätten und an den Seiten aufzuschütten. Stromleitungen
für Lautsprecher, Mikrophone und Beleuchtung wurden gelegt. Ein kleines
Elektrizitätswerk im
anliegenden Dorf Hagenohsen
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Um die Menschen- und Verkehrsmassen bewältigen zu können, verbesserte man im Laufe der Jahre das vorhandene Verkehrsnetz. Die unbefestigten Straßen und Wege in der Umgebung wurden ausgebaut und gepflastert, ebenso neue Wege auf den Bückeberg inklusive großem Parkplatz für die Busse der Ehrengäste und Diplomaten. Es gab 8
Bahnhöfe in der Umgebung |
Viele Menschen kamen
auch über weite Strecken zu Fuß um den Führer zu sehen.
Eine neue Bahnunterführung vermied Behinderungen mit dem Schienenverkehr. |
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