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Einführung Grundlagen Ablauf eines Festes
 
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Erntedank im NS- Feierjahr

Als politische Glaubensbewegung war die NSDAP bemüht, ihrer Weltanschauung einen religiösen Anstrich zu verleihen. Deutlich wurde dies an den politisch- religiösen Feiertagen im Verlauf eines Jahres wie zum Beispiel dem Reichserntedankfest auf dem Bückeberg in unmittelbarer Nähe von Hameln ( im heutigen Südniedersachsen gelegen).

Den ideologischen Kult in alle Bereiche des Lebens eines

 

deutschen Bürgers zu tragen ist als primäre Idee in den Anfangsjahren der nationalsozialistischen Herrschaft zu sehen. Darauf basiert auch der Gedanke des Bückebergfestes; an diesem Tag ging es um den "Reichsnährstand", die Bauern. Sie sollten an diesem besonderen Tag geehrt werden, während andere Feste im NS- Feierjahr auf die Jugend oder die Volksgemeinschaft zugeschnitten waren.

An diesem Ehrentag des Bauerntums (1. Sonntag nach Michaeli), der später auch zum Nationalfeiertag erklärt worden ist, wurde ein riesiges Fest organisiert, das an altes ländliches und kirchliches Brauchtum anknüpfte - geplant und gestaltet als ein Instrument der Propaganda.

 
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