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Als Autarkie wird der Zustand einer Volkswirtschaft bezeichnet, die nicht am internationalen Güter- und Dienstleistungs-austausch teilnimmt. Die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik hatte neben der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem propagandistischen Gewinn für Hitler zum Ziel, die Wirtschaft des Deutschen reiches "wehrhaftig" zu machen.

Dieser von Göring geprägte Begriff implizierte, dass alle zu treffenden Maßnahmen so zu erfolgen hätten, als ob sich das Deutsche Reich in einer drohenden Kriegsgefahr befinde. Als vorrangiges Ziel sollte dies durch den Vierjahresplan von 1936 realisiert werden, der alle wirtschaftlichen Bereiche den Interessen der Rüstungswirtschaft unterordnete. Infolgedessen verlor die deutsche Wirtschaft ihre Selbstständigkeit und wurde zu einem Mittel der Außenpolitik, genauer gesagt, der Lebensraumpolitik.

 

Laut einer geheimen Denkschrift Hitlers bedeutete der Vierjahresplan, dass man den Import aller Güter, die auch im Reich selbst hergestellt werden konnten reduzierte, um dann die gesparten Devisen für Rohstoffe aufzuwenden, die für die Rüstung unabdingbar waren. Des Weiteren sollte die Brennstoffindustrie ausgebaut werden und die Förderung deutschen Erzes auf ein Maximum erhöht werden. Außerdem wurde die Forschung großzügig von staatlicher Seite subventioniert.

Auf diese Weise wollte Hitler verhindern, dass man im Falle eines Krieges von Importen aus dem Ausland abhängig war, das nach obenDeutsche reich sollte autark sein.

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