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Die Feste und Feiern zum Erntedank haben zwei verwandte Quellen.Wenn sich der Mensch als Teil der göttlichen Schöpfung versteht und seine Nahrung, den Ackerbau und die Viehzucht auf Gott zurückführt, fühlt er sich zu Dank verpflichtet. Dies gilt vor allem dann, wenn sich der Mensch als Abhängiger vom Naturkreislauf sieht und somit in die Nahrungsgewinnung eingebunden ist. Somit bot der Abschluss der Ernte den Anlass zu Dank und Feier. Wobei sich in diesem Punkt alle Religionen einig sind, dass alles was die Natur hervorbringt Gottesgeschenk ist. Im späteren Judentum
gab es zwei Erntefeste, zum einen das Pfingstfest als Getreide- Erntefest
und zum anderen das Laubhüttenfest als Wein- und Gesamt- Erntedankfest. |
In
der evangelischen Kirche ist der Michaelistag, der 29. September, oder
einer der benachbarten Sonntage Festtag. Die
festliche Zeremonie des Erntedank ist heutzutage in den Gottesdienst
integriert. Das besondere an diesen Gottesdiensten ist zumeist der Schmuck,
der in der Kirche oder dem Gemeindehaus angebracht worden ist. Dieser
Schmuck besteht aus Erntegaben, wie zum Beispiel Kürbissen, |
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