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Die SA wurde 1920 gegründet, um bei Veranstaltungen der NSDAP für Ordnung zu sorgen und wurde zur mitgliederstärksten Organisation der Nationalsozialisten. Die auf Hitler eingeschworene, bis 1925 aber parteiunabhängige Kampforganisation rekrutierte sich aus ehemaligen Saalordnern der Partei und Mitgliedern aufgelöster Freikorps. Diese paramilitärische Organisation wurde nach dem Hitlerputsch 1923 verboten, jedoch unter Ernst Röhm als "Frontbann" weitergeführt. 1930 übernahm Hitler persönlich die Führung, der 1925 wiedergegründeten SA und machte Röhm im Januar 1931 zum "Stabschef". Bis Anfang 1933 entwickelte sich die SA zu einer schnell wachsenden Massenorganisation mit weit über 400.000 Mitgliedern. SA-Formationen feierten die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 mit gewaltigen Fackelzügen und Siegeskundgebungen.

 

Die auf rund vier Millionen Mitglieder angewachsene und als innenpolitischer Machtfaktor ernst zu nehmende SA hatte nach dem Prozeß der nationalsozialistischen Gleichschaltung 1934 ihre blutige Aufgabe weitgehend erfüllt. Röhms Bemühungen um organisatorische Verselbständigung der gigantischen Parteiarmee als zukünftige Volksmiliz mit staatlichem Waffenmonopol in Konkurrenz zur Reichswehr endeten mit der Liquidierung der SA-Führung in Folge des "Röhm-Putsches" im Juni 1934. Zahlenmäßige Dezimierung und politische Bedeutungslosigkeit gegenüber der Schutzstaffel (SS) kennzeichneten die SA während der folgenden Jahre. Im NS-Regime war sie vornehmlich auf vormilitärische Erziehung und als Staffage bei Propagandaaktionen reduziert.

nach obenQuelle: Deutsches Historisches Museum

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