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| Autarkiepolitik | Erntedank | Nationalsozialismus | NSDAP | Reichsparteitage | Sturmabteilung | Schutzstaffel | Varusschlacht |
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Die im Dritten Reich stattfindenden Kundgebungen und Massenveranstaltungen waren ein Mittel zur Erziehung und Beeinflussung der Bevölkerung mit dem Ziel, die Macht und Größe Deutschlands sowie die Einheit von Staat und Partei zu dokumentieren. Das deutsche Volk sollte in die Volksgemeinschaft integriert werden, weshalb bei den verschiedenen Veranstaltungen in NS-Feierjahr auch immer eine andere Gruppe der Bevölkerung angesprochen wurde: Beim Reichserntedankfest auf dem Bückeberg die Bauern, bei den in Nürnberg stattfindenden Reichsparteitagen im November eines jeden Jahres wurde die Partei und ihre Organisationen gefeiert, sowie den Toten gedacht, die für ihren Führer gefallen waren. Ein NS-Feiertag war von der NSDAP reibungslos organisiert und wurde unter größtem Aufwand begangen: auf dem Gelände der Reichsparteitage in Nürnberg, das der Architekt Albert Speer umgestaltete und wo auch neue monumentale Bauten entstanden, fanden Fahnenweihen statt, Mitglieder wurden geehrt und den Toten gedacht. |
Charakteristisch für die auf riesigen Plätzen wie dem Luitpoldhain stattfindenden Reichsparteitage waren die Aufmärsche tausender uniformierter Parteimitglieder sowie Fanfarenzüge und Standartenträger, die die in Reih und Glied stehenden Einheiten von SS, SA und anderen Unterorganisationen anführten. Die
monumentalen Bauten und die Massen von geordnet stehenden Menschen riefen
eine "feierlich bedrückende und doch erhebende Wirkung "
hervor und gaben den Veranstaltungen den gewünschten Rahmen. Durch
akustische und optische Mittel, wie straff gespannte Fahnen, wurden
die Emotionen in bestimmte Bahnen gelenkt, so dass durch das Zusammenspiel
dieser verschiedenen Mittel und der Rhetorik des Führers
wahre Beifallsstürme oder auch Hassorgien |
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