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Aschendorf 1997 Pater Heinrich Middendorf wurde auch in seiner Heimatstadt dadurch geehrt , dass die ehemalige Rektoratschule, in der er von 1909 bis 1912 Schüler war, seinen Namen bekam. Die Schule hatte im Laufe ihrer Geschichte mehrere Bezeichnungen. Im Jahre 1937 wurde sie von der Rektoratschule in eine Mittelschule umgewandelt und im Jahre 1965 zu einer Realschule. Jedoch ist sie nie nach einer Persönlichkeit benannt worden. Jetzt zu ihrem 100-jährigen Jubiläum gab man ihr einen neuen Namen: Heinrich-Middendorf-Realschule Aschendorf. Realschullehrer Paul Thoben hörte im Dezember 1995 von der Ehrung Middendorfs in Yad Vashem und teilte diese Nachricht dem gesamten Kollegium mit. Da man auch im Kollegium schon seit längerem nach einem geeigneten Namen für die Schule suchte, kam diese Nachricht genau richtig, und es wurde beschlossen, die Schule nach ihrem ehemaligen Schüler zu benennen. Am 18. April 1997 wurde dann der Name Heinrich-Middendorf-Realschule Aschendorf offiziell verliehen. Der Festakt begann mit einem ökumenischen Gottesdienst unter Leitung des katholischen Pfarrers Dietrich Sandern und des evangelischen Pfarrers Uwe Noormann. In der Festpredigt sprach der Pfarrer über die Taten von Pater Heinrich Middendorf. Nachdem der Gottesdienst zu Ende war, ging es mit einem Festakt in der Aula der Schule weiter. Hier konnte die Schule auf ihr 1952 gegründetes Schulorchester zurückgreifen, welches den Festakt musikalisch umrahmte. Auch der Ortsbürgermeister Michael Goldmann war von den musikalischen Fähigkeiten der Gruppe positiv überrascht.
V. l .n. r.: vordere Reihe: Konrad Gröger, Gerda Gröger, Klara Gröger, Margret Middendorf, Marita Niehoff, Bernd Bothe, Gisela Kuck, Wilfried Buß; hintere Reihe: Paul Thoben, Dieter Bachenheimer, August Hülsmann, Eva Zwingmann, Uschi Buß, Regina Braun. | ||||||||||||
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