Wir haben uns das Schloss bei einer Führung von
außen und von innen sehr genau angesehen.
Von dem ursprünglichen Schloss in U-Form steht nur noch der
westliche Teil. Von den anderen Gebäuden gibt es aber noch die Kellergewölbe,
die teilweise wieder überbaut wurden.
Für reichliche Diskussion sorgt die Brücke über den
freigelegten Schlossgraben. Sie passt nach Meinung vieler Bürger nicht zu einem mittelalterlichen Schloss.
Wir haben nachgefragt und erhielten folgende Antwort:
"Wenn man nicht genau weiß, wie etwas war, dann nimmt man etwas, von dem man
genau weiß, dass es so nicht war. Das ist ein archäologischer Grundsatz."
In Vorbereitung befindet sich noch ein Sichtfenster für
freigelegte Kellerbereiche.

Im Schloss:
Im Schloss befindet sich das
Hoffmann-von-Fallersleben Museum. Dort ist der Lebensweg von August Heinrich
Hoffmann von Fallersleben, dem Dichter des Deutschlandliedes, anschaulich
dargestellt. Für uns war das ein Sprung in eine andere Epoche der Geschichte.
Bilder vom Besuch der Ausstellung:

Hoffmanns Geburtshaus |

Vor der Gebietskarte. |

Das Lied der Deutschen ...West |

...Ost |

Der Liederbaum |
Außerdem gibt es Räume für Veranstaltungen im Keller und im
Obergeschoss. Dort oben befindet sich auch das Trauzimmer, in dem Trauungen
abgehalten werden.
Das mussten wir gleich ausprobieren.

Der Standesbeamte hat das Wort. |

Frisch getraut. |
Bereiche, die für normale Besucher nicht zugänglich sind,
konnten wir ebenfalls besichtigen:

den Dachboden, |

und die Kellergewölbe. |

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